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Von der Wohnung ins Eigenheim

Von der Wohnung ins Eigenheim

Immer mehr Menschen wagen den Schritt ins selbstgebaute Eigenheim. Meist haben diese Menschen bis dahin zur Miete gewohnt. Während der Bauphase machen sich die wenigsten Gedanken darüber, welche Probleme bei der Kündigung der Wohnung oder im Zusammenhang mit dem Umzug ins Eigenheim auftauchen können. Denn ein Hausbau erfordert die ganze Aufmerksamkeit, und es braucht viel Kraft und Nerven, um diese Zeit gut zu überstehen. Umso wichtiger ist es dann aber, dass der Auszug aus der Wohnung und der Einzug ins neue Zuhause problemlos verlaufen, damit sich die neuen Hausbesitzer endlich erholen und entspannen können.


Das Leben verläuft nicht nach Plan


Im Schnitt dauert ein Hausbau ein Jahr. Die Kündigungsfristen einer Wohnung liegen meist bei 3 Monaten. Ausgehend von diesen Werten sollten Bauherren ihre Mietwohnung 9 Monate nach Baubeginn kündigen, um die Fristen ordnungsgemäß einhalten und sorgenfrei ins Eigenheim ziehen zu können.


Doch beim Hausbau verläuft meist nichts nach Plan. Hier geht etwas schief, dort verlängern sich die Wartezeiten. Handwerker verschieben Termine, und schnell kommt es zu Verzögerungen. Aus einem Jahr Bauzeit werden dann schnell 1,5 Jahre oder gar 2 Jahr und mehr.


Die Wohnung fristgerecht kündigen


Es wird deutlich, in den meisten Fällen ist es nicht klar abzuschätzen, wann das Haus fertiggestellt und bezugsfertig sein wird. Diese Tatsache zieht dann das Problem nach sich, dass es für die Nochmieter schwierig ist, die Wohnung fristgerecht zu kündigen. Fristgerecht, das bedeutet, dass die vereinbarte Kündigungsfrist eingehalten werden muss. Meist beträgt diese 3 Monate, doch es gibt auch Ausnahmen. Daher ist immer ein prüfender Blick in den Mietvertrag ratsam, damit die Mieter auf der sicheren Seite sind.


Doppelbelastung vermeiden


Was aber nun, wenn man nicht weiß, wann der Umzug stattfinden soll? Wie und wann soll dann die Wohnung gekündigt werden? Dies sind gute und berechtigte Fragen. Eventuelle Überschneidungen können die neuen Hausbesitzer unter Umständen teuer zu stehen kommen. Denn dann kann es passieren, dass sie für einen gewissen Zeitraum sowohl die Miete als auch die Rate für das neue Haus leisten müssen. Dies kann zu finanziellen Engpässen und Problemen führen. Ein Umstand, der nach Möglichkeit vermiede werden sollte.


Individuelle Menschen – individuelle Lösungen


Was aber tun, wenn nicht genau abzusehen ist, wann das Haus bezugsfertig sein wird? Wer es sich leisten kann, kann sich natürlich etwas Freiraum verschaffen, indem die Wohnung einfach einen Monat später gekündigt wird. So kann es zwar zu Überschneidungen kommen, die finanziellen Folgen aber sind überschaubar. Dieses Vorgehen ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn das Bauende zeitlich eingrenzbar ist.


Ist dies nicht der Fall, kann ein offenes und ehrliches Gespräch mit dem Vermieter helfen und Aufschluss bringen. Wie flexibel ist dieser? Kommt er den Mietern entgegen? Erlässt er den Mietern eventuell einen Teil der Miete, wenn sie doch schon vor Ablauf der Kündigungsfrist in ihr Haus ziehen? Gibt es eventuelle Nachmieter und gibt es hier Entgegenkommen oder Verhandlungsmöglichkeiten? Alles Fragen, die ein individuelles Gespräch klären und beantworten kann. Hier gilt es, so früh wie möglich auf den Vermieter zuzugehen, um eventuelle Probleme zu besprechen und Lösungen zu finden.


Ist der Vermieter jedoch zu keinerlei Verhandlungen und Kompromissen bereit, und ist das Bauende gar nicht abschätzbar, so sollte geklärt werden, ob im Fall der Fälle die Möglichkeit besteht, bei der Familie oder bei Freunden kurzfristig unterzukommen. So könnte die Wohnung gekündigt werden, ohne dass es zu Überschneidungen und damit einer Doppelbelastung aus Miete und Rate kommt. Oft tritt der Fall auf, dass zwar noch nicht alle Räume des neuen Hauses fertiggestellt sind, aber einige Räume durchaus schon bewohnbar sind. Hier ist es dann, zumindest aus finanzieller Sicht, sinnvoller, lieber frühzeitig die Wohnung zu kündigen, um einer möglichen Doppelbelastung aus dem Weg zu gehen, und für kurze Zeit in einer halbfertigen Baustelle zu wohnen.


Fazit


Der Hausbau fordert viel Aufmerksamkeit, Zeit, Kraft und Geduld. Dennoch sollte die Problematik der Wohnungskündigung, des richtigen Zeitpunktes und auch der finanziellen Unwägbarkeiten in keinem Fall außer Acht gelassen werden. Denn wer monatelang gebaut und hart gearbeitet hat, möchte möglichst stress- und sorgenfrei einziehen können. Sich vorab informieren, ein offenes Gespräch mit dem Vermieter, eventuell auch mit Freunden und der Familie, führen, erleichtert diesen Schritt ungemein.


Bewertungen: 4.33 von 5 bei 12 Stimme(n)

Baden-Württemberg  - Drittgrößtes Bundesland mit der Landeshauptstadt Stuttgart

Bayern  - Größtes Bundesland mit der Hauptstadt München

Berlin  - Bundeshauptstadt und Stadtstaat zugleich, flächengrößte Kommune Deutschlands

Brandenburg  - Landeshauptstadt Potsdam grenzt direkt an Berlin

Bremen  - Zweistädtestaat aus Landes Freie Hansestadt Bremen und Bremerhaven

Hamburg  - Freie und Hansestadt Hamburg ist die zweitgrößte Stadt Deutschlands

Hessen  - Wiesbaden ist Regierungssitz, die größte Stadt ist Frankfurt am Main

Mecklenburg-Vorpommern  - Sechstgrößtes Bundesland mit der Landeshauptstadt Schwerin

Niedersachsen  - Zweitgrößtes Bundesland mit dem Regierungssitz Hannover

Nordrhein-Westfalen  - Hauptstadt ist Düsseldorf, die größte Stadt ist Köln

Rheinland-Pfalz  - Residenzstadt und zugleich größte Stadt ist Mainz

Saarland  - Kleinstes Bundesland mit der Hauptstadt Saarbrücken

Sachsen  - Landeshauptstadt ist Dresden, die größten Städte sind Leipzig und Chemnitz

Sachsen-Anhalt  - Magdeburg ist Amtssitz, Wissenschaftszentren sind Halle und Magdeburg

Schleswig-Holstein  - Nördlichstes Bundesland mit der Hauptstadt Kiel

Thüringen  - Landeshauptstadt ist Erfurt, weitere Großstadt ist Jena

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